Überlegungen zu Download Flatrates

Ich war bisher auch ein Verfechter von Download Flatrates, also einer monatlichen Zahlung, die einem erlaubt soviel wie man will herunter zu laden aus dem Netz.
Nun musste ich lesen, das ich zu den Leuten gehöre, die das nicht wirklich durchdacht haben:
In Copy me happy: The problems with a flatrate system schreibt brokep, der Admin vom Piratebay, über die verschiedenen Probleme die mit einem derartigen System auftreten.
Einige Punkte davon hier kurz (sehr locker) übersetzt:

  • Da man nicht sagen kann, wer was für Musik an wen übertragen hat, kann man auch schlecht entscheiden wer nun welchen Anteil des Geldes bekommt.
  • Es gibt für die Labels keinen Anreiz mehr zu arbeiten. Sie bekommen ihr Geld so oder so, warum sollten sie also was an die Künstler geben?
  • Man müsste auch bezahlen, wenn man nur Musik herunterlädt die z.B. unter einer CreativeCommon Lizenz steht, also frei erhältlich ist.
  • Man würde an eine Industrie bezahlen, die nicht mehr benötigt wird und sie dadurch künstlich am Leben erhalten.
  • Sagen wir 15$ für Musik/Monat. Was ist wenn die Film Industrie dann auch nochmal 30$ will? Und die Porno Industrie? Plötzlich müsste man auch für Pornos bezahlen selbst wenn man keine sieht.
  • Warum eigentlich nur alte Medien? Blogs kann man auch online lesen, Social Networks sind auch vorhanden. Warum nicht dafür auch bezahlen?

Vermutlich sind brokeps Überlegungen auch nicht der Wahrheit letzter Schuss, aber falsch sind sie definitiv auch nicht.

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