Archive for the ‘ Software ’ Category

Warum ich denke dass Pädos CDU oder SPD wählen sollten

Wegen dieser Meinung musste ich mir schon vorwerfen lassen ein Troll zu sein und auf mein Angebot zur Diskussion wurde mir die mit-Schuld an #Zensursula gegeben sowie die Piraten allgemein beschuldigt. Aber was soll man machen. „Ich habe meine Meinung, verwirr mich nicht mit Tatsachen“ scheint für einige so sehr zu gelten, dass sie schon bei der Gefahr von Tatsachen in Abwehrhaltung gehen.
Nachdem ich jetzt viel zu viel über den Grund dieses Eintrags geschrieben habe, nun zum eigentlichen Inhalt:

Vorteil 1: Eine Einkaufsliste für Pädophile.
Wikileaks (Deeplinks zu setzen traue ich mich in unserem Rechtsstaat nicht) hat vor kurzem am Beispiel Italiens gezeigt wie einfach man sich einen großen Teil der geheimen Listen bei DNS Sperren besorgen kann. Das kann jetzt Wikileaks nicht nur weil es eine riesen Orgnaisation ist o.ä. Das kann jeder. Es gibt einiges an Software mit der das jeder selbst machen kann. Die Liste wird einfach täglich neu erstellt und schon kann jeder Pädophile die Liste abklappern. Dann muss er wissen was ein Browser ist (ungefährer Stand von benötigtem Wissen, wer im Internet nach Kinderpornographie sucht wird sich besser auskennen). Indem er dann einen unzensierten DNS Server nutzt kann er schauen was da so alles an interessanten Material ist.
Vorteil 2a: Das Material bleibt online
Kein so großer Vorteil wie 1, und, daher das „a“, nur eine von 2 sich exklusiv ausschließenden Möglichkeiten (siehe b): Da das ZugErschwG (PDF) die Entscheidung ob ein Löschversuch überhaupt gestartet (sprich: ob eine E-Mail an abuse@provider.tld geschickt wird) wird komplett bei der ausführenden Kraft lässt, besteht zumindest die sehr reelle Möglichkeit, dass das Material einfach bleibt wo es ist. Im Zusammenhang mit Vorteil 1 für die Konsumenten natürlich eine Super Sache!
Vorteil 2b: Die Hintermänner werden geschützt.
Ob die Hintermänner von Websites jetzt Geschäftsmacher sind die für ihre Inhalte Geld verlangen, ob es die Täter sind oder ob es Sammler sind die das Material einfach so zu Verfügung stellen ist erst einmal irrelevant. Das Gesetz enthält keinen Verweis darauf, das Beweise gesichert werden müssen um rechtlich gegen die Hintermänner vorgehen zu können (wobei da natürlich die Anmerkung von Udo Vetter ist, dass aufgrund anderer Gesetze gehandelt werden muss, allerdings auch darüber keine zwingende Sicherung der Beweise denke ich (als Laie).) Die Gleichen Möglichkeiten wie jeder Interessent in Vorteil 1 haben natürlich auch die Hintermänner. Nur noch einfacher: Sie müssen einfach regelmäßig (z.B. alle Stunde) via der DNS von Zensurprovidern all ihre Sites überprüfen. Ist eine geblockt wird umgezogen auf einen anderen Server und die Spuren beim alten werden so gut es geht verwischt. Wie genau ein automatisiertes Warnsystem funktionieren würde steht hier Selbst wenn jetzt Beweise gesichert wurden, so geschah dies nur auf Userseite, nur der Provider könnte in dem Fall stark belastendes Material sichern.

Meiner Meinung nach zeigt das alles recht klar, dass die CDU und SPD die erste Wahl für Pädophile sind. Ob nun aus Dummheit, Ignoranz oder Boshaftigkeit, tut letztendlich nichts zur Sache.

Anmerkung: Ich will jetzt nicht sagen, dass „Löschen statt Sperren“ der perfekte, alles lösende Weg ist, denn, siehe Vorteil 2b, eine wirklich effektive Ermittlung bekommt man vermutlich nur hin wenn die Seiten online bleiben. Aber er stellt immerhin nicht die Interessen von Pädophilen an erste Stelle.

Edits: Deppenapostroph aus Titel entfernt; Satzstellung umgebaut um Lesen zu erleichtern; „wer im Internet nach Kinderpornographie sucht wird sich besser auskennen“ hinzugefügt.

Der Beinahe-Fail: Urheberrecht nur im kommerziellen Bereich

Fast wäre es in unserem Wahlprogramm gelandet. Die Aussage, dass das Urheberrecht nur im kommerziellen bereich Gültigkeit haben soll.
Glücklicherweise wurde der Alternative Antrag (grauer Kasten; Vorsicht, lange Seite) angenommen.
Auch dieser ist sicherlich nicht perfekt, aber hier eine kurze Erklärung warum der Original Entwurf von Jens auf keinen Fall hätte durchkommen dürfen, ich zitiere mich einfach mal aus der Aktiven Mailingliste:

Ganz simpel:
Code unter GPL.
nehme ihn mir privat, editiere ihn (füge z.B. ein Kommentar hinzu).
Da wir momentan im privaten Bereich sind hat die GPL für mich keine
Gütigkeit, daher muss ich mich auch nicht an das copyleft der GPL
halten.
Also kann ich den Code beliebig wieder veröffentlichen, z.B. als Public Domain.
Nun kann jemand „meinen“ Code nehmen, ihn kommerziell verwenden (okay,
hier zählt es wieder, aber die Person nimmt ja nicht den GPL Code
sondern meinen PD Code.) ohne sich an die GPL zu halten.
Das ist die eine Sache.

Die andere:
Alle Creative Commons NC Lizenzen wären bis auf den „NC“ Part auf
einen Schlag nutzlos.
Namensnennung? Nö, unwichtig.
Share Alike? Kannste vergessen.

Wenn der erste Vorschlag durchgekommen wäre, wäre das eine Katastrophe gewesen.
Ich zumindest hätte nicht gewusst wie ich so einen Unfug jemals am
Info Stand vertreten sollte.

Gruß Christoph

SecuROM soll NICHT gegen Piraterie helfen

Nun gibt es ja immernoch Leute (nein, ich meine nicht die Firmen) die der Meinung sind, das Kopierschutzmechanismen z.B. bei Spielen gegen Piraterie helfen sollen.

Wenn das auf euch zutrifft, dann liest euch doch bitte mal „SecuROM isn’t meant to stop piracy!“ durch.

Wer danach immernoch den Mist glaubt den EA und Co einem zu fressen geben, der ist in meinen Augen einfach nur noch dumm. Sorry.

World of Warcraft und Clearasil

Dieses Bild bei fefe fand ich ja schon geil. Aber das World of Warcraft bei einer Amazon Suche nach Clearasil auf Platz 3 landet schlägt das ganze nochmal:

WoW und Clearasil

That’s it! I’m moving to… Oh wait…

Wie wahr, wie wahr..

User Friendly Strip

Source

MPAA: „Copyright is wichtig! Aber nur unser eigenes.“

Die MPAA, eine von diesen Organisationen wie die RIAA, IFPI etc, die eigentlich niemand braucht, aber die es hinkriegen anderen Idioten das Gegenteil zu erzählen, sind nach ihren Aussagen Copyright Schützer.

Schön, das das natürlich nur für ihr Copyright gilt und nicht für das von anderen:

MPAA caught with its pants down

Kongregate bezahlt Flash Spiele Entwickler

Kongregate, eine Flash-Game Plattform will Flash Spiele Entwickler bezahlen innovative, komplexe Multiplayer Spiele zu entwickeln, wie sie gestern in einer Presse Mitteilung mitgeteilt haben. Anfang 2008 werden die ersten Spiele (hoffentlich) fertig sein.
100.000$ sollen pro Spiel gezahlt werden, aufgeteilt auf den Entwicklungszeitraum.
Ich bin dann mal auf die Spiele gespannt, und natürlich auf die „Badges“ die es dann hoffentlich dazu geben wird:)

Presse Links: